Die Auferstehungskirche in Agenbach

Sonnenhalde 37, 75389 Neuweiler-Agenbach

Mesnerin:

Karmen Gauss, Telefon 07055 1366

Erstmals erwähnt wird Agenbach im Geistlichen Lagerbuch des Klosters Hirsau vom Jahre 1435. 1534 wurde Agenbach württembergisch und evangelisch und gehörte bis 1576 zur Kirche in Kentheim, seither nach Neuweiler. Nachdem 1927 das neue Agenbacher Schulhaus stand, beging die Gemeinde jeden zweiten Sonntag Gottesdienst im Schulsaal. 1938 führte Pfarrverweser Missionar Renz den sonntäglichen Gottesdienst in Agenbach ein.
Anfangs der 1960er Jahre tauchte der Gedanke eines eigenen Kirchbaus auf, wozu die Bürger von Agenbach Geld spendeten. 1964 wurde Herr Architekt Stockburger aus Stuttgart/Vaihingen beauftragt, einen Plan für etwa 110 Sitzplätze auszuarbeiten. Der Kostenvoranschlag von etwa 200.000.- DM wurde vom Kirchengemeinderat angenommen. Die bürgerliche Gemeinde unterstützte die Pläne und ließ einen Aufbahrungs- und Geräteraum für den Friedhof mitbauen. Der Grundstein der Agenbacher Auferstehungskirche wurde am 26. März 1967 gelegt. Am 29. Oktober 1967 wurde sie eingeweiht. Höhe: 12,5m mit Kreuz. Die Orgel folgte am 27. Juli 1969.

Die Bet-Glocke (b'-Glocke) wiegt 440 kg und trägt die Inschrift „Alles was Odem hat“. Die c''-Glocke wiegt 310 kg und trägt das Christusmonogramm (XP) und die Inschrift „Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit“.

 

Das schmiedeeiserne Wandkreuz wurde zum 1. Advent 1974 eingeweiht und wurde von Wolf-Dieter Kohler mit Brot- und Wein-Motiven gestaltet.

 

Das Agenbacher Kirchenfenster zeigt Jesus, wie er auf dem Palmesel nach Jerusalem einzieht. Das Bild unten blendet den Hintergrund aus.

Der Agenbacher Jesus auf dem Palmesel ohne Hintergrund